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	<title>Kommentare zu: Ganache, Temperieren &#038; Co</title>
	<link>http://blog.bouga-cacao.de/2009/08/04/ganache-temperieren-co/</link>
	<description>News und Diskussionen rund um Kakao, Schokolade, Ecuador, fair-trade, Bio, etc.</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 21:12:44 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: schokomichi</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2009/08/04/ganache-temperieren-co/#comment-33</link>
		<author>schokomichi</author>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 04:48:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.bouga-cacao.de/2009/08/04/ganache-temperieren-co/#comment-33</guid>
		<description>Eines meiner schönsten Seminare hielt ich dieses Jahr in Ecuador in dem wunderschönen Ort Mendez.

Bevor ich Ihnen von diesem besonderen Seminar berichte, möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die dieses ermöglichten: zum einen bei Ulrike Bongartz und Alex Gareiß, die für mich übersetzt haben, da ich leider kein Spanisch spreche. Auch haben sie den besonders günstigen Flug gefunden, der mir die Reise erst ermöglicht hat. Und auch meiner Familie, die mir finanziell unter die Arme griff, sowie Edyta, Uschi, Jolanta und Stephan, die sich während meiner Abwesenheit um mein Baby (Laden) kümmerten, gebührt mein Dank. Ohne ihrer aller Hilfe wäre diese Reise nicht möglich gewesen! Danke auch im Namen der Appos.
Als wir das Seminar begannen, war ich mir sehr unsicher, was wohl daraus werden wird. Alle sahen mich mit großen Augen an, Ulrike und Alex übersetzen meine Vorträge. Von den ein oder anderen kleinen Missgeschicken abgesehen, war es erstaunlich, wie schnell sie begriffen um was es geht. Ab und an brauchten wir keine Worte um uns zu verständigen - man hatte den Eindruck die Sprache des Kakaos wäre geboren. Leider hatten wir das große Problem der Wärme: Die wunderschönen Schokoladenprodukte, welche wir am Morgen herstellten, konnten nicht auskristallisieren und wurden ab Mittag kitzgrau. Schnell war klar, dass hier nur eine Klimaanlage Abhilfe schaffen kann. Auch musste ich feststellen, dass der Geschmack der Equatorianer nicht mit dem uns Westeuropäern zu vergleichen ist, aber das war ja auch nicht mein Ziel. Sie möchten ja die Produkte für ihren eigenen Markt herstellen und verkaufen. Soweit ich es beurteilen kann ist es uns gelungen hier eine Basis zu schaffen. Die kleine aber feine Schokoladenfabrik der Appos steht wohl noch am Anfang, aber die Menschen, die hier arbeiten und leben sind mit dem ganzen Herzen bei der Sache. Ich hoffe sie sind bald in der Lage, sich eine Klimaanlage und die vielen kleinen Dinge, die sie noch brauchen, anschaffen zu können. Wenn Sie all diese Dinge haben und mir es möglich ist, noch einmal die weite Reise zu unternehmen, werde ich dies gerne tun. 
Zum Abschluss möchte ich sagen: „Wer einmal die strahlenden Augen von den Menschen gesehen hat und die Dankbarkeit, wie Menschen alles mit einem teilen, obwohl sie selbst nicht viel haben, der möchte diesen Augenblick nicht mehr missen.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eines meiner schönsten Seminare hielt ich dieses Jahr in Ecuador in dem wunderschönen Ort Mendez.</p>
<p>Bevor ich Ihnen von diesem besonderen Seminar berichte, möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die dieses ermöglichten: zum einen bei Ulrike Bongartz und Alex Gareiß, die für mich übersetzt haben, da ich leider kein Spanisch spreche. Auch haben sie den besonders günstigen Flug gefunden, der mir die Reise erst ermöglicht hat. Und auch meiner Familie, die mir finanziell unter die Arme griff, sowie Edyta, Uschi, Jolanta und Stephan, die sich während meiner Abwesenheit um mein Baby (Laden) kümmerten, gebührt mein Dank. Ohne ihrer aller Hilfe wäre diese Reise nicht möglich gewesen! Danke auch im Namen der Appos.<br />
Als wir das Seminar begannen, war ich mir sehr unsicher, was wohl daraus werden wird. Alle sahen mich mit großen Augen an, Ulrike und Alex übersetzen meine Vorträge. Von den ein oder anderen kleinen Missgeschicken abgesehen, war es erstaunlich, wie schnell sie begriffen um was es geht. Ab und an brauchten wir keine Worte um uns zu verständigen - man hatte den Eindruck die Sprache des Kakaos wäre geboren. Leider hatten wir das große Problem der Wärme: Die wunderschönen Schokoladenprodukte, welche wir am Morgen herstellten, konnten nicht auskristallisieren und wurden ab Mittag kitzgrau. Schnell war klar, dass hier nur eine Klimaanlage Abhilfe schaffen kann. Auch musste ich feststellen, dass der Geschmack der Equatorianer nicht mit dem uns Westeuropäern zu vergleichen ist, aber das war ja auch nicht mein Ziel. Sie möchten ja die Produkte für ihren eigenen Markt herstellen und verkaufen. Soweit ich es beurteilen kann ist es uns gelungen hier eine Basis zu schaffen. Die kleine aber feine Schokoladenfabrik der Appos steht wohl noch am Anfang, aber die Menschen, die hier arbeiten und leben sind mit dem ganzen Herzen bei der Sache. Ich hoffe sie sind bald in der Lage, sich eine Klimaanlage und die vielen kleinen Dinge, die sie noch brauchen, anschaffen zu können. Wenn Sie all diese Dinge haben und mir es möglich ist, noch einmal die weite Reise zu unternehmen, werde ich dies gerne tun.<br />
Zum Abschluss möchte ich sagen: „Wer einmal die strahlenden Augen von den Menschen gesehen hat und die Dankbarkeit, wie Menschen alles mit einem teilen, obwohl sie selbst nicht viel haben, der möchte diesen Augenblick nicht mehr missen.“</p>
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