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	<title>Bouga CacaO - Blog</title>
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	<description>News und Diskussionen rund um Kakao, Schokolade, Ecuador, fair-trade, Bio, etc.</description>
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		<title>Für eine gerechtere Weltwirtschaft?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sehr interessante und aufschlussreiche Studie vom Südwind-Institut über Kakaopreise, den Anteil der Kakaobauern am Gewinn, fairtrade, die Macht der Industrie in den Industrieländern. Sehr zu empfehlen! Hier nachzulesen Eine Anregung für die Konsumenten, mehr auf transparente Beschaffungsketten zu achten, bei denen klar ist, wer was verdient und wo der Kakao herkommt. Und deshalb kauft Bouga [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessante und aufschlussreiche S<a href="http://www.suedwind-institut.de/aktuelles-hauptspalte-details/datum/2012/05/12/vom-kakaobaum-bis-zum-konsumenten-die-wertschoepfungskette-von-schokolade/?tx_ttnews[backPid]=3&amp;cHash=efb6d3ca66d65140418bb9e80ae48d15">tudie vom Südwind-Institut</a> über Kakaopreise, den  Anteil der Kakaobauern am Gewinn, fairtrade, die Macht der Industrie in  den Industrieländern. Sehr zu empfehlen!</p>
<p><a href="http://www.suedwind-institut.de/fileadmin/fuerSuedwind/Publikationen/2012/2012-18_Vom_Kakaobaum_zum_Konsumenten._Die_Wertschoepfungskette_von_Schokolade.pdf">Hier</a> nachzulesen<br />
Eine Anregung für die  Konsumenten, mehr auf transparente Beschaffungsketten zu achten, bei  denen klar ist, wer was verdient und wo der Kakao herkommt.</p>
<p>Und deshalb kauft Bouga ja auch nur Halbfertigprodukte (und keinen Rohkakao!),  die von den Kakaobauern selbst weiterverarbeitet wurden, diese erhalten dafür  8-11$/kg von uns, und haben so einen deutlichen Mehrwert für sich  geschaffen, ohne auf die Gunst der Industrieländer angewiesen zu sein.</p>
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		<title>Eine Initiative &#8211; zu hinterfragen!</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2012/04/26/eine-initiative-zu-hinterfragen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 09:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vordergründig ja eine gute Aktion: gegen Kinderarbeit und bessere Lebensbedingungen der Kakaobauern. Aber trotzdem immer mit dem Ziel, der deutschen Schokoladenindustrie künftig weiterhin den Rohstoff zu sichern. NACHHALTIG wäre hingegen eine Förderung der Weiterverarbeitung des Kakaos in den Produzentenländern durch die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und die Förderung des nationalen Handels. Kakaoforum- Initiative de BMZ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vordergründig ja eine gute Aktion: gegen Kinderarbeit und bessere  Lebensbedingungen der Kakaobauern.<br />
Aber trotzdem immer mit dem Ziel, der  deutschen Schokoladenindustrie künftig weiterhin den Rohstoff zu  sichern. NACHHALTIG wäre hingegen eine Förderung der Weiterverarbeitung  des Kakaos in den Produzentenländern durch die Schaffung qualifizierter  Arbeitsplätze und die Förderung des nationalen Handels.</p>
<p><a href="http://blog.bouga-cacao.de/wp-content/uploads/2012/04/81_kakaoforum.pdf" title="Kakaoforum- Initiative de BMZ">Kakaoforum- Initiative de BMZ</a></p>
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		<title>Der BIO-Schmäh?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Interessantes Buch, gute Diskussionen Der grosse Bio-Schmäh]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Interessantes Buch, gute Diskussionen</p>
<p><a href="http://www.biokontakte.com/artikel/essen-trinken/der-grose-bio-schmaeh" title="Schmäh" target="_blank">Der grosse Bio-Schmäh</a></p>
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		<title>Neuigkeiten bei Bouga&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nach unserer diesjährigen Reise haben sich nun einige Veränderungen ergeben, dazu lesen Sie bitte hier weiter: Partnerschaften]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserer diesjährigen Reise haben sich nun einige Veränderungen ergeben, dazu lesen Sie bitte hier weiter:</p>
<p><a href="http://www.bouga-cacao.com/de/index.php?page=1923205768&amp;f=1&amp;i=2143687203&amp;s=1923205768" title="Partnerschaften" target="_blank">Partnerschaften</a></p>
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		<title>100%</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2011/07/13/100/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 14:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[2006-2011, jedes Jahr hat eine neue Ernte und damit auch eine neue 100% Schokolade gesehen. ES bleibt ja jedem selbst überlassen zu testen und zu urteilen, aber die neue Kuvertüre ist einfach unglaublich. Unser Partner von der Hacienda Bosque de Oro hat mit dieser Schokolade ein wunderbares Gleichgewicht zwischen natürlicher Süsse und leichter Säure gefunden. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>2006-2011, jedes Jahr hat eine neue Ernte und damit auch eine neue 100% Schokolade gesehen.</p>
<p>ES bleibt ja jedem selbst überlassen zu testen und zu urteilen, aber die neue Kuvertüre ist einfach unglaublich. Unser Partner von der Hacienda Bosque de Oro hat mit dieser Schokolade ein wunderbares Gleichgewicht zwischen natürlicher Süsse und leichter Säure gefunden.</p>
<p>Fermentierung, Röstung und Conchierdauer &#8211; einfach perfekt.</p>
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		<title>Probleme bei der APPOS</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 14:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Da unsere Zeit begrenzt ist und wir leider nicht so oft in Ecuador sein können, wir wir gerne möchten, haben wir uns Unterstützung geholt. Jan-Marcel Schubert (von Trinkschokoladen Schubert) war nun 6 Monate als Praktikant bei der APPOS tätig sein und ebenso französische Studenten. Alle drei hatten Gelegenheit, alles über Kakao zu lernen, bei den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da unsere Zeit begrenzt ist und wir leider nicht so oft in Ecuador sein können, wir wir gerne möchten, haben wir uns Unterstützung geholt. Jan-Marcel Schubert (von Trinkschokoladen Schubert) war nun 6 Monate als Praktikant bei der APPOS tätig sein und ebenso französische Studenten. Alle drei hatten Gelegenheit, alles über Kakao zu lernen, bei den anfallenden Arbeiten mitzuwirken, sowie auch ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einzubringen: dies reichte von der Erstellung einer Internetseite, über die Ankurbelung der nationalen Vermarktung bis hin zur Optimierung von Verpackung und Prozessabläufen. Und natürlich Kakao ernten, Kakao fermentieren, Kakao trocknen, Kakao sortieren, Kakao rösten und mit den neuen Maschinen auch richtige Schokolade herstellen.</p>
<p>Leider hat die APPOS zur Zeit interne Probleme, die ein normales Tagesgeschäft verhindern. Ich werde hier nun nicht im Detail auf die Schwierigekeiten eingehen, allerdings ist es mittlerweile so weit, dass wir zur Zeit nicht mehr mit der APPOS  arbeiten, da die gewohnte Qualität nicht gewährleistet wird. Einerseits sind wir natürlich traurig, dass alle Arbeit, die in den letzten Jahren von uns und den Gründungsmitgliedern in die Organisation, den Erwerb der Maschinen und die Verbesserung der Kakaoqualität gesteckt wurde, nun gefährdet ist. Andererseits ist es nicht unsere Aufgabe, die APPOS bei allem am Händchen zu führen. Jede Organisation lebt vom Engagement und der Motivation der Mitglieder, und zur Zeit scheint niemand mehr Zeit zu finden, um die APPOS am Leben zu halten.</p>
<p>Ich habe während meiner Reise im Juni versucht, nochmals etwas Schwung in die Sache zu bringen, aber dies hielt nur für 2 Wochen nach meiner Abreise. Aufgrund der Schwierigkeiten sind nun auch mehrere sehr aktive Mitglieder ausgetreten, dadurch wurde die Organisation nochmals erheblich geschwächt.</p>
<p>ES wird natürlich noch immer wunderbarer Kakao in Mendez produziert und wir werden versuchen, mit den  ursprünglichen Aktiven der APPOS eine neue Initiative zu starten. Die gute Nachricht ist also, dass wir weiterhin gute Nacional Arriba Kakaoprodukte vermarkten können, allerdings müssen wir zugeben, dass es um das Projekt APPOSnicht gut steht. Aber noch ist ja nicht alle Hoffnung verloren.</p>
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		<title>Ölkonzern Texaco-Chevron zu Milliarden-Strafe verurteilt</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2011/03/01/olkonzern-texaco-chevron-zu-milliarden-strafe-verurteilt/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 19:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Quelle: Tagesschau.de Ein Gericht in Ecuador hat den US-Ölmulti Chevron zu einer Milliarden-Strafe wegen massiver Umweltverschmutzung im Amazonasgebiet verurteilt. Dort sickern seit Jahren große Mengen Öl aus einer alten Förderstätte in den Boden und verseuchen die Region. Chevron müsse mindestens acht Milliarden Dollar zahlen, teilte ein Anwalt der Kläger mit. Von 1964 bis 1990 förderte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: Tagesschau.de</p>
<p>Ein Gericht in Ecuador hat den US-Ölmulti Chevron zu einer  Milliarden-Strafe wegen massiver Umweltverschmutzung im Amazonasgebiet  verurteilt. Dort sickern seit Jahren große Mengen Öl aus einer alten  Förderstätte in den Boden und verseuchen die Region. Chevron müsse  mindestens acht Milliarden Dollar zahlen, teilte ein Anwalt der Kläger  mit.</p>
<p>Von 1964 bis 1990 förderte Texaco in dem Amazonasgebiet Öl. Texaco wurde  2011 von Chevron gekauft. Der klageführende Anwalt Pablo Fajardo lobte  das Urteil, nannte die Summe jedoch zu gering. Die Kläger wollten  vermutlich Rechtsmittel einlegen, sagte er. Ein vom Gericht angefragter  Experte hatte eine Entschädigungszahlung von 27,3 Milliarden US-Dollar  empfohlen.</p>
<p>Chevron kündigte Widerstand gegen das Urteil an. Der US-Konzern fühlt  sich nicht zuständig: Das Urteil sei &#8220;unrechtmäßig und nicht  durchsetzbar&#8221;, teilte der Konzern mit. &#8220;Es ist das Resultat von Betrug.&#8221;  Chevron verwies darauf, dass internationale und US-amerikanische  Gerichte bereits im Vorfeld Schritte unternommen hätten, die  Entscheidung aus Ecuador zu blockieren.</p>
<p>Sollte sich der Konzern in  Zeitungsanzeigen in Ecuador und den USA nicht binnen 15 Tagen  öffentlich entschuldigen, drohte der Richter sogar damit, die Strafe zu  verdoppeln.</p>
<h2>Giftige Brühe</h2>
<p>Die Klage der ecuadorianischen  Amazonasgemeinschaft im Namen von 30.000 Betroffenen war ursprünglich im  Jahr 1993 in New York eingereicht worden. Gefordert wurden 27  Milliarden Dollar für Wasser- und Bodenverschmutzung. Die Ecuadorianer  werfen Texaco vor, Milliarden Gallonen giftigen Abfalls in den Amazonas  abgelassen zu haben. Nachdem sich Texaco 1992 zurückgezogen hatte,  blieben Hunderte offene Öl-Bassins übrig, aus denen besonders in der  Regenzeit eine giftige Brühe in den Boden fließt.</p>
<p>Die Kläger sehen  Chevron in der Pflicht und verlangen, dass Chevron für die Säuberung  des Gebiets und die gesundheitlichen Schäden der Menschen aufkommt. Doch  der US-Konzern verweist darauf, dass die Ölfelder wie vereinbart  übergeben worden seien und die Verantwortung nun bei Ecuador liege.</p>
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		<title>Herkunft Nacional Arriba</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2010/08/12/herkunft-nacional-arriba/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr während unseres Ecuador-Aufenthaltes trafen wir auf Juan Carlos Motamayor vom Institut INIAP (Instituo Nacional Autónomo de Investigaciones Agropecuarias), der gerade dabei war, seine Studie über die Herkunft des Nacional Arriba Kakaos abzuschliessen. Nun hat ein anderes zufälliges Zusammentreffen, nämlich mit dem mir schon länger bekannten Michel Barel vom CIRAD (Centre de coopération internationale [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr während unseres Ecuador-Aufenthaltes trafen wir auf Juan Carlos Motamayor vom Institut INIAP (Instituo Nacional Autónomo de Investigaciones Agropecuarias), der gerade dabei war, seine Studie über die Herkunft des Nacional Arriba Kakaos abzuschliessen. Nun hat ein anderes zufälliges Zusammentreffen, nämlich mit dem mir schon länger bekannten Michel Barel vom CIRAD (Centre de coopération internationale en recherche agronomique pour le développement), mir diese Studie wieder in Erinnerung gerufen.</p>
<p>Was sich damals schon ankündigte ist nun wissenschaftlich belegt, dass nämlich der Nacional seine Ursprünge aus der südlichen Amazonia Ecuadors hat, ganz in der Nähe des Kantons in dem unsere APPOS Kooperative ihren Kakao anbaut.</p>
<p>Wer Interesse an dieser Studie hat, kann sich bei Bouga Cacao melden.</p>
<p>Überhaupt ist das CIRAD im Bereich Kakao sehr aktiv, so hat es sich auch federführend an einer Studie im Jahr 2008 beteiligt, die die längst überholte Klassifizierung des Kakaos in Criollo, Forastero, Trinitario &amp; Co überarbeiten sollte. Schliesslich beziehen sich diese Begriffe auf die geographischn Herkünfte der Kakaosorten, was früher wohl noch hilfreich war, heute aber durch die weltweite Verbreitung des Kakaos und die Entwicklung neuer Sorten nur noch ansatzweise Geltung hat.</p>
<p>Die neue Klassifizierung basiert auf morpho-geographischen sowie genetischen Kriterien: Es wurden 10 verschiedene Gruppen etabliert: Amelonado, Criollo, Nacional, Contamana, Curaray, Guiana, Iquitos, Marañon, Nanay, Purús<a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Cacaoyer#cite_note-4"><span class="cite_crochet"></span></a></p>
<p><cite style="font-style: normal" class="ouvrage">CIRAD: <span class="external text">Cacao : une étude d&#8217;envergure révèle une nouvelle classification</span></cite></p>
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		<title>Die Zeiten ändern sich &#8211; nicht?</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2010/05/10/die-zeiten-andern-sich-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 15:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Im schönen Sammelband &#8220;Briefe an die Titanic*&#8221;, der uns kürzlich von einem Freund verehrt wurde, stiessen wir tatsächlich auch auf das Thema Schokolade. Die Titanik mokiert sich in einem Brief (1983) an den &#8220;Bundesverband der deutschen Süsswarenindustrie&#8221; darüber, dass dieser die Empfehlung des BMZ (Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit), die Schokolade doch in den Ländern zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.bouga-cacao.de/wp-content/uploads/2010/05/scannen0018.jpg" title="Titanic Brief"><img src="http://blog.bouga-cacao.de/wp-content/uploads/2010/05/scannen0018.jpg" alt="Titanic Brief" /></a></p>
<p>Im schönen Sammelband &#8220;Briefe an die Titanic*&#8221;, der uns kürzlich von einem Freund verehrt wurde, stiessen wir tatsächlich auch auf das Thema Schokolade.</p>
<p>Die Titanik mokiert sich in einem Brief (1983) an den &#8220;Bundesverband der deutschen Süsswarenindustrie&#8221; darüber, dass dieser die Empfehlung des BMZ (Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit), die Schokolade doch in den Ländern zu verarbeiten, wo auch der Kakao wächst, empört ablehnt und als eine Bedrohung der deutschen Wirtschaft ansieht.</p>
<p>Wir können dazu nur sagen. Keine Angst, liebe Süsswarenindustrie, das BMZ hat seine Meinung geändert.</p>
<p>Als wir nämlich 2005/06 in Ecuador Mitarbeitern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in Ecuador unser Projekt (Weiterverarbeitung des Kakaos vor Ort) unterbreiteten, war deren Antwort eindeutig: &#8220;Das klappt doch nie, das können die doch gar nicht!&#8221; Es wurden lieber Projekte finanziert, die den Ausfuhr von Rohkakao zum Ziel hatten, in Zusammenarbeit mit einer schweizer Schokoladenfirma.</p>
<p>Zum Glück können wir heute sagen, ÄTSCH, lieber Bundesverband und BÄH, liebe EZ-Mitarbeiter, sie können es doch, und sogar sehr gut! Beweise gibt es in vielen deutschen Schokoladenfachgeschäften!!!</p>
<p>*Briefe an die Leser, Tausend Briefevon der Titanic, 1986, Zweitausendeins</p>
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		<item>
		<title>Kein Öl mehr? Gegen Cash!</title>
		<link>http://blog.bouga-cacao.de/2009/11/03/kein-ol-mehr-gegen-cash/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ecuador&#8217;s Präsident Correa hat einen neuen Vorstoss gewagt im Spiel um Naturschutz, Ölförderung und Emissionshandel&#8230; Ein Drittel der Einkünfte Ecuadors stammen aus dem Verkauf von Rohöl, ein Fünftel der noch vorhandenen Vorräte liegen unter dem Nationalpark Yasuni, mit einem geschätzen Förder-Wert von 7 Milliarden Dollar. Der Yasuni Park zählt jedoch gleichzeitig zu einem der artenreichsten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ecuador&#8217;s Präsident Correa hat einen neuen Vorstoss gewagt im Spiel um Naturschutz, Ölförderung und Emissionshandel&#8230; Ein Drittel der Einkünfte Ecuadors stammen aus dem Verkauf von Rohöl, ein Fünftel der noch vorhandenen Vorräte liegen unter dem Nationalpark Yasuni, mit einem geschätzen Förder-Wert von 7 Milliarden Dollar.<img src="http://blog.bouga-cacao.de/wp-content/uploads/2009/11/tiwintsayaupi-029.jpg" title="amazonien" alt="amazonien" vspace="3" width="197" align="right" border="1" height="220" hspace="2" /></p>
<p>Der Yasuni Park zählt jedoch gleichzeitig zu einem der artenreichsten Gebiete der Erde mit mehr als 650 Baum-und Pflanzenarten pro Hektar. Zudem leben in diesem Gebiet zwei Stämme, die sich entschlossen haben weiterhin fern jeglicher Zivilisation und vom Staat völlig unbehelligt zu leben.</p>
<p>Correa vertritt nun die Meinung, dass nicht nur  Ecuador verpflichtet ist, die Natur und Menschen des Parks zu schützen, sondern ja schliesslich auch die Weltgemeinschaft ein Interesse daran hat, dass das Öl unter der Erde bleibt.</p>
<p>Schliesslich wird so zum einen die Artenvielfalt bewahrt, zum anderen aber auch 400Millionen Tonnen CO2 weniger emittiert (dabei ist nur die Menge Co2 gerechnet, die durch das Verbrennen des Öls entstehen würde, nicht gerechnet ist der positive Effekt der Co2 Speicherkapazität des Waldes, der dadurch erhalten bleibt).</p>
<p>Ecuador verlangt nun für die Nichtförderung des Öls eine Entschädigung und zwar 350 Millionen $ pro Jahr , die Hälfte des Wertes. Und dies für 10 Jahre. Es soll auf jeden Fall auch für spätere Regierungen profitabler sein, den Deal mitzutragen, als das Öl zu fördern.</p>
<p>Dieses Geld soll von einem Trust Fund verwaltet werden, unter internationaler Aufsicht und soll hauptsächlich für soziale Zwecke und die Umwelt ausgegeben werden.</p>
<p>Das ecuadorianische Angebot könnte Yasuni retten, in Deutschland und Spanien ist es jedenfalls schon auf Interesse gestossen. Trotzdem gibt es auch konträre Ansichten:</p>
<p>Aktuell würden durch das Abkommen nicht weniger Emissionen entstehen, denn die Nachfrage nach Öl würde einfach  woanders befriedigt werden. Lediglich in der Summe würde weniger Öl verbrannt.</p>
<p>Gegner des Vorhabens sagen, dass die grosse Summe nicht gerechtfertigt ist für solch ein kleines Stück Land. Ausserdem wäre es Ecuadors eigene Pflicht, den Wald und Biodiversität zu schützen, auch ohne internationale Hilfe</p>
<p>Was passiert, wenn der Ölpreis aufgrund Knappheit signifikant steigt? Dann müsste auch die Entschädigungssumme neu verhandelt werden.</p>
<p>Was passiert, wenn andere betroffene Länder, ähnlich Projekte starten?</p>
<p>Einige Antworten auf diese Einwän<img src="http://blog.bouga-cacao.de/wp-content/uploads/2009/11/reventadorcoca-042.jpg" title="Ölpipeline" alt="Ölpipeline" vspace="2" width="282" align="left" border="1" height="376" hspace="3" />de: Die Biodiversität ist in fast allen Ländern bedroht aufgrund der extremen Bedürfnisse der entwickelten Welt, wir sind direkt verantwortlich. Und wenn andere Länder ähnliche Projekte starten, dann hängt es trotzdem noch vom Willen und der Beurteilung der geldgebenden Länder ab, was passiert. Die Entscheidung ist offen. Und schliesslich schlägt Ecuador doch einen sehr fairen Handel vor: Ihr zahlt, dafür schützen wir unseren Wald und mit dem Geld tun wir auch noch Gutes. Normalerweise läuft der Emissionshandel ja eher so: Ein Industrieland bezahlt für die Einsparung von Emissionen anderswo, um dann selbst mehr Emissionen verbuchen zu dürfen&#8230;</p>
<p>Die Frage ist letztendlich:</p>
<p>Können wir es uns leisten, soviel Geld für ein solch kleines Projekt mit vielen unbeantworteten Fragen und eventuellen Risiken auszugeben?</p>
<p>Oder können wir  es uns wirklich leisten, dies nicht zu tun?</p>
<p>Bisher ist allerdings noch nichts passiert.</p>
<p>Mehr dazu, allerdings in englisch: <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/richardblack/" title="Forest of issues" target="_blank">A forest of issues </a>und <a href="http://news.mongabay.com/2009/1027-hance_yasuni.html" title="Environmental news" target="_blank"></a></p>
]]></content:encoded>
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